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Im Rahmen der
Zeugnisausgabe für das BGY_20 wurde die neue Preisträgerin des
Christoph-Lüders-Preises geehrt. Seit 2007 loben wir in jedem
Schul- bzw. Ausbildungsjahr den Christoph-Lüders-Preis unter ca.
500 Schülern und Auszubildenden aller Fachbereiche aus.
In Abwesenheit des Vorsitzenden
des Fördervereins des BSZ Christoph Lüders verlas unsere
Schulleiterin, Frau B. Liebig, die Laudatio.
 Christoph
Lüders gründete 1827 seine Sattler- und Lackiererwerkstatt in
Görlitz, wo er Kutschwagen herstellte. 1869 bildete sich daraus
die Aktiengesellschaft für Fabrikation von Eisenbahnmaterial zu
Görlitz. Damit entstand der größte und bekannteste
Industriebetrieb der Stadt, aus dem durch Zusammenschluss mit
anderen Unternehmen 1921 die Waggon- und
Maschinenbau-Aktiengesellschaft entstand.
Das Wirken des
Betriebsgründers war beispielgebend in der Kommunalpolitik, er
wirkte als Stadtverordneter und förderte hier insbesondere
Industrie und Gewerbe und die Lehrlingsausbildung.
Für Lüders
waren Wirtschaft, Kommunalpolitik und Kultur untrennbar. So ist
es nicht verwunderlich, dass die Anwärter, die wir um den
Christoph-Lüders-Preis sprichwörtlich ins Rennen schicken, drei
Seiten in ihrer Persönlichkeit vereinen sollten - das sind
hervorzuhebende fachliche Leistungen, soziales Engagement und
Zielstrebigkeit.
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